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Frau Holle (1948)
07. März 2026

Der Märchenfilm "Frau Holle", der zwischen 1944 und 1948 entstand, folgt im Kern der bekannten Vorlage der Brüder Grimm, ergänzt die Handlung jedoch um eine Rahmenhandlung und eine zusätzliche Liebesgeschichte.

Die Geschichte beginnt mit einer modernen Rahmenhandlung: Ein alter Mann schlägt ein großes Bilderbuch auf und beginnt, das Märchen von der fleißigen Blondmarie (Elfie Beyer) und der faulen Schwarzmarie (Trude Bock) zu erzählen.

Blondmarie wird von ihrer Stiefmutter hart zur Arbeit angetrieben, während die leibliche Tochter Schwarzmarie verwöhnt wird. In dieser Verfilmung gibt es zudem den Schafhirten Kaspar Franz, in den Blondmarie verliebt ist. Als Blondmarie am Brunnen spinnt, fällt ihr die blutige Spule hinein. Die unbarmherzige Stiefmutter zwingt sie, die Spule wieder heraufzuholen, woraufhin das Mädchen in den Brunnen springt.

Sie erwacht in einer zauberhaften Welt und beweist ihre Güte und Hilfsbereitschaft, indem sie das Brot aus dem Ofen zieht und die reifen Äpfel vom Baum schüttelt. Schließlich gelangt sie zum Haus von Frau Holle. Dort verrichtet sie fleißig den Dienst und schüttelt die Betten so kräftig, dass es auf der Welt schneit. Als sie Heimweh bekommt, entlässt Frau Holle sie durch ein großes Tor, wobei sie mit Gold überschüttet wird.

Als die neidische Stiefmutter davon erfährt, schickt sie auch Schwarzmarie in den Brunnen. Diese jedoch verweigert dem Brot und dem Apfelbaum die Hilfe und erweist sich auch bei Frau Holle als faul. Zur Strafe wird sie beim Abschied mit schwarzem Pech überschüttet, das an ihr haften bleibt.

Der Film gilt als sogenannter „Überläufer“, da die Dreharbeiten bereits 1944 (während der NS-Zeit) begannen, er aber erst nach Kriegsende im Jahr 1948 fertiggestellt und veröffentlicht wurde. Die Inszenierung ist sehr kindertümlich gehalten und nutzt teils Zeichentrickelemente (z. B. den krähenden Hahn).


Regie: Hans Grimm

Hier der Link zum Film: - hier klicken -

Foto: Screenshot

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